Wie der Soldat das Grammofon repariert

Kinofilm nach dem Erfolgsroman von Sasa Stanisic

 

Bosnien 1992: Wegen seines serbischen Nachnamens bleibt der kleine Aleksandar bei Kriegsausbruch unversehrt. Doch Asya, ein 11jähriges Flüchtlingsmädchen, das seine Eltern verloren hat, schwebt in Lebensgefahr. Alexandar rettet das bosnische Mädchen, indem er Asya als seine Schwester ausgibt. Als seine Eltern sich zur Flucht nach Deutschland entschließen, muss er sie zurücklassen, gibt ihr aber das Versprechen, sie niemals zu vergessen.

 

Acht Jahre nach seiner Flucht kehrt er als junger Mann in seine bosnische Heimat zurück, um sich auf die Suche nach Asya zu machen und damit auch auf die Suche nach den Wurzeln seiner Herkunft. In der Hoffnung, Asya wieder zu finden, macht er zunächst Station in Sarajewo. Asya findet er nicht, dafür aber begegnet er Kiko, einst Fußballstar bei Roter Stern Belgrad, der nach einer Kriegsverletzung zum Krüppel wurde. Zusammen mit ihm reist er in ihr Heimatdorf Visegrad. Aleksandar begegnet den Menschen, die er einst verlassen musste, und erinnert sich an die Zeit vor und während des Kriegsausbruches, eine Zeit, die in einer Welt voller skurriler Figuren geprägt war von Heiterkeit und unbändiger Lebenslust, aber auch von Hass und brachialer Zerstörung.

 

Zum Seelenfest seines Opas Slavko, der in seinen Herzen lebendig geblieben ist, begeht er zusammen mit anderen überlebenden Familienmitgliedern ein Festmahl, das am Grabe des Großvaters seinen Höhepunkt und Abschluss findet bei einem mystischen und naturgewaltigen Ereignis. In dieser spirituellen Familienzusammenführung bekommt er völlig unerwartet einen Anruf von einer jungen Frau, eine Verbindung, die hoch in den Bergen immer wieder abzubrechen droht: ist es Asya?

 

Der Roman wurde allein in Deutschland über 100.000 Mal verkauft und in 33 Sprachen übersetzt. Erschienen ist er u.a. auch in Frankreich und in den USA.

 

 

Förderung:

Treatment FFA

 

Buch & Regie:

Adnan G. Köse

 

Produzent:

Fritjof Hohagen

 

Kamera:

James Jacobs

 

Szenenbild:

Oliver Hoese

 

Schnitt:

Manuel Reidinger, Alex Dittner

 

Cast:

Miroslav Nemec,

Aleksandar Jovanovic,

Anica Dobra,

Numan Acar,

Branko Tomovic,

Misel Matisevic

 
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